„Es entstehen Werke zwischen Verletzlichkeit und Widerstandskraft — getragen von der Kraft der Natur."
Sonja Pelkowski — freischaffende Künstlerin aus Aulendorf. Lernen Sie die Frau hinter den Werken kennen: ihren Weg, ihre Haltung und die Vision, die ihre Kunst trägt.

Freischaffende Künstlerin · Aulendorf
Sonja Pelkowski lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Aulendorf im Landkreis Ravensburg. Ihre kreative Reise begann früh — gefördert von Familie und Schule und im Studium der Kreativität und des Sozialwesens vertieft.
Über viele Jahre war sie als Sonderschulpädagogin, Sonderschulrektorin und Ausbilderin angehender Lehrer tätig und erwarb zusätzlich den Abschluss als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Transaktionsanalyse. Sie unterrichtete Kunst in allen Jahrgangsstufen und bildete Referendare in der Sonderpädagogik aus.
Aus ihrer pädagogischen und psychologischen Arbeit fand sie immer mehr zum künstlerischen Ausdruck. Nach ihrer Pensionierung — bedingt durch eine schwere chronische Erkrankung — führte sie ihr Schaffen auf neue Wege des Entdeckens, Gestaltens und bewussten „Zerstörens". Stets mit dem Ziel, Bestehendes weiterzuentwickeln und Neues zu erfahren.
Sonja Pelkowski ist stets auf der Suche nach neuen Materialien und Techniken, um diese mit ihrem bisherigen Stil zu verbinden. Im Medium Resin — einem Harzgemisch — fand sie eine neue Ausdrucksform, die ihrer Kunst Tiefe und eine ganz eigene Einzigartigkeit verleiht.
Heute ist Sonja's Art eine Lebensgeschichte — einzigartig im bildlichen Ausdruck, fundiert in persönlichen Erfahrungen und unverwechselbar in ihrer künstlerischen Umsetzung.
Ihre Inspiration ist so vielfältig wie das Leben selbst: Natur, Kunst, Theater und Literatur — und die kleinen, kostbaren Momente des Alltags, die es verdienen, gesehen zu werden. Ganz im Sinne von Antoine de Saint-Exupéry: „Man sieht nur mit dem Herzen gut."
Sonjas Werke sind zentrierte, abstrakte Kompositionen mit intensiver Materialität — geprägt von haptischen Oberflächen, organischen Rissbildungen und emotional aufgeladenen Farbwelten. Im Mittelpunkt ihres Schaffens steht die Strukturmalerei.
Sie arbeitet bevorzugt in der Acrylmalerei mit Mixed Media: Strukturmaterialien, Acryl Inks, Pigmentpasten und -pulver, Sand, Steinfragmente, Textilfasern, Sprays, Pastelle, Ölkreiden, Beizen, Resin und experimentelle Materialien. Die haptische Oberfläche spielt eine zentrale Rolle — Risse, Schichten und reliefartige Elemente werden zu spürbaren Erinnerungen und erzählen von Bewegung, Zeit und Veränderung.
In ihren Arbeiten treffen Naturstrukturen auf emotionale Zustände. Ausdrucksstarke Farbwelten und intensive Kontraste erzeugen Spannungsfelder zwischen Ruhe und Dynamik, Vergänglichkeit und Ewigkeit, Transformation und Stabilität. Viele Werke erzählen visuell von Brüchen, innerer Stärke und Regeneration.
„Kunst ist für mich wie ein Boot auf dem offenen Meer: eine Kraft, die mich trägt, mich vorwärts zieht und mich umgibt. Sie lässt mich alles ausdrücken, was in mir lebt. Diese Kraft möchte ich weitergeben."
Wir alle tragen Schichten.
Unter dem Druck. Unter der Stille.
Unter dem, was andere von uns erwarten.
Dort — tief, fast unsichtbar —
wartet etwas Ungebrochenes.
Es braucht keinen Ruf.
Es braucht keine Erlaubnis.
Es bricht auf.
Wie Kalk durch Stein.
Wie Wurzel durch Asphalt.
Wie Farbe, die niemand aufhalten kann,
sobald sie fließt.
Das ist keine Rebellion. Das ist Natur.
Die Erde sprengt ihre eigene Rinde —
nicht aus Wut,
sondern weil das Innere
größer ist als die Form, die man ihr gegeben hat.
So bist du. So sind wir.
Struktur · Natur · Emotionen
Die Struktur ist der Druck.
Die Natur ist der Ausbruch.
Die Emotion ist der Moment, in dem du merkst:
Ich war die ganze Zeit stärker als das, was mich hielt.
„Fünf Jahre war ich bettlägerig, saß im Rollstuhl und war auf die Hilfe meines Mannes angewiesen. Ich habe mich zurück ins Leben gekämpft, fand wieder zu meiner Leidenschaft des Malens — und werde nun mit dieser Ausstellung belohnt."
„Mein Körper denkt, dass sein Immunsystem der Feind ist, und bekämpft sich selbst. Täglich stehen mir nur drei bis vier Stunden zur Verfügung. Nur durch das Malen kann ich diese Zeit an guten Tagen verlängern — es strengt mich an, aber es heilt mich, spendet mir Kraft und vermittelt mir Lebensfreude."
„Mir werden von meinem Körper immer wieder Grenzen gesetzt. Aber ich lebe mit diesen Grenzen, akzeptiere sie und überwinde sie mit all meiner Kraft."
„Die Erkenntnis, dass mein Stil meine Marke ist, hat mich tief bewegt. Was andere als Eigenheit sehen, ist in Wirklichkeit meine Stärke — meine unverwechselbare künstlerische Handschrift. Diese Gewissheit gibt mir Mut und Selbstvertrauen für meinen weiteren Weg."
Entdecken Sie die Werke oder nehmen Sie Kontakt auf — für eine Anfrage, ein Gespräch oder eine Auftragsarbeit.